Schluss mit durchgelegenen Betten und dem ewigen Gefühl, als hättest du die Nacht auf einer Holzbank verbracht! Wir reden Tacheles: Welche ist die beste Matratze?
Und genau deshalb haben wir uns deep in den Matratzen-Test 2025 gestürzt, um dir den Weg zum Traumbett zu ebnen. Vergiss 0815-Kram – hier kommt das ultimative Upgrade für deine Nächte!
Matratze – Mehr als nur ein Schaumstoffblock
Eine Matratze ist der unsung hero deines Alltags. Sie stützt, entlastet, reguliert dein Klima und macht den Unterschied zwischen „Ich bin wach!“ und „Könnte ich bitte fünf weitere Minuten…?“ aus.
Doch bei der schieren Masse an Optionen verliert man schnell den Überblick. Welche ist die beste Matratze, die nicht nur heute, sondern auch in Jahren noch rockt?
Welche Matratzenart ist die beste? Der Hype-Check

Die Frage, welche Matratzenart ist die beste, ist so alt wie das Bett selbst. Die Antwort: Es gibt nicht die eine beste. Es kommt auf dich an! Die drei großen Player auf dem Markt sind:
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Kaltschaummatratzen
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Federkernmatratzen (speziell Taschenfederkern)
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Latexmatratzen
Jede Matratzenart hat ihre Superkräfte. Spoiler: Das Duell Kaltschaum vs. Federkern ist immer noch das heißeste!
Kaltschaummatratze: Der Alleskönner
Die Kaltschaummatratze ist der MVP unter den Schaummatratzen. Der Name kommt von der Herstellungsart, die ohne große Hitzezufuhr abläuft.
Der Kern besteht aus Polyurethan (Schaumstoff), der aber durch seine offenporige Struktur mega atmungsaktiv ist.
Kaltschaum: Flexibel, anpassungsfähig und leise
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Top für: Menschen, die gerne warm schlafen, aber trotzdem nicht schwitzen wollen. Super für Seiten- und Rückenschläfer.
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Vorteile: Hervorragende Punktelastizität (passt sich deinem Körper präzise an), sehr leicht (einfaches Wenden), gut isolierend. Ideal, wenn du nachts schnell frierst.
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Achte auf: Ein hohes Raumgewicht (RG 40 und mehr) für lange Haltbarkeit.
Taschenfederkernmatratze: Der Klima-König
Die Taschenfederkernmatratze (TFK) ist der aufgepimpte Bruder der klassischen Federkernmatratze. Hier sind die Federn einzeln in kleine Stofftaschen eingenäht (Taschenfederkern), was für eine viel höhere Punktelastizität sorgt.
Taschenfederkern: Luftig, stabil und dynamisch
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Top für: Aktivschläfer und Menschen, denen schnell warm wird. Super für Bauch- und Rückenschläfer.
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Vorteile: Exzellente Belüftung (die Luft kann zwischen den Federn zirkulieren), sehr gute Stützkraft, kein Nachschwingen wie bei Bonellfederkern.
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Achte auf: Die Anzahl der Federn (Tonnentaschenfederkern hat mehr und ist hochwertiger).
Welche Matratze ist besser, Kaltschaum oder Federkern? Das große Duell
Die Frage Welche Matratze ist besser, Kaltschaum oder Federkern? lässt sich nicht pauschal beantworten, aber wir können dir die Entscheidung leichter machen:
| Feature | Kaltschaummatratze | Taschenfederkernmatratze |
| Klima | Speichert Wärme, gute Atmungsaktivität (offenporig) | Kühles Schlafgefühl, sehr gute Belüftung |
| Punktelastizität | Sehr hoch, passt sich präzise an (Top für Rückenschmerzen) | Hoch, da Federn einzeln arbeiten |
| Gewicht | Leicht, einfach zu handeln | Schwerer, stabiler Stand |
| Geräusch | Geräuschfrei | Minimales Federgeräusch bei günstigen Modellen möglich |
| Empfohlen für | Seitenschläfer, Frierende, Allergiker | Schwitzer, Bauch- & Rückenschläfer, höhere Gewichtsklassen |
Das musst du beim Matratzenkauf beachten
Die beste Matratze für dich findest du nur, wenn du deine individuellen Bedürfnisse kennst. Hier sind die wichtigsten Stellschrauben, auf die du beim Matratzenkauf achten musst:
Härtegrad: Nicht nur eine Zahl
Der Härtegrad ist entscheidend für die Stützung deiner Wirbelsäule und verhindert Rückenschmerzen. Er wird meist von H1 (weich) bis H5 (extra hart) angegeben. Aber Achtung: Der Härtegrad ist nicht genormt! H2 eines Herstellers kann H3 beim nächsten sein.
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H1 (Weich): Unter 60 kg Gewicht
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H2 (Mittelfest): Ca. 60–80 kg Gewicht (die gängigste mittelfeste Option)
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H3 (Fest): Ca. 80–100 kg Gewicht (häufigste Empfehlung für das optimale Liegegefühl)
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H4 (Sehr Fest): Ca. 100–120 kg Gewicht
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H5 (Extra Fest): Über 120 kg Gewicht
Tipp: Bist du dir unsicher, wähle eine mittelfeste Option. Viele moderne Matratzen, wie das 2 in 1 Duo Konzept der Bett1 Bodyguard, bieten zwei unterschiedliche Härtegrade (z.B. Härtegrad H2 und H3) auf einer Wendematratze – super praktisch zum Probeschlafen und Testen!
Schlaftypen und Liegezonen: Die perfekte Liegeeigenschaften
Dein Schlaftyp bestimmt, wo dein Körper die meiste Unterstützung oder Entlastung braucht.
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Seitenschläfer: Brauchen eine Matratze, die Schulter und Becken tief einsinken lässt, damit die Wirbelsäule gerade bleibt. Hohe Punktelastizität (Kaltschaum, Latex) ist hier Trumpf.
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Rückenschläfer: Brauchen eine gute Unterstützung im Lendenwirbelbereich. Eine mittelfeste bis feste Matratze mit guter Flächenelastizität (Federkern, fester Kaltschaum) ist ideal.
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Bauchschläfer: Brauchen eine feste Unterlage, um ein Hohlkreuz zu vermeiden. Feste Taschenfederkernmatratzen oder fester Schaum sind gut.
Liegezonen: Viele hochwertige Matratzen werben mit 5, 7 oder 9 Liegezonen. Diese Zonen (z.B. Schulter, Becken, Ferse) haben unterschiedliche Festigkeiten, um deinen Körper ergonomisch korrekt zu lagern.
Eine orthopädische 7-Zonen Kaltschaummatratze sorgt beispielsweise dafür, dass deine Schulter beim Liegen auf der Seite tiefer einsinkt.
Matratzengröße: Platz für deinen erholsamen Schlaf
Die gängigsten Einzelmatratzen sind 90 x 200 cm und 100 x 200 cm. Für kleinere Räume oder Kinderbetten gibt es auch 80 x 200 cm. Für Paare oder den extra Raum sind 140 x 200 cm oder 180 x 200 cm Standard.
Wichtig: Die Matratze sollte mindestens 20 cm länger sein als du selbst.
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90×200 cm / 90 x 200 cm: Der Klassiker für Einzelbetten.
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140 x 200 cm: Perfekt für Singles mit Platzbedarf oder gemütliche Paare.
Material-Check: Schaum oder Latex?
Neben Kaltschaum und Federkern gibt es noch andere Materialien:
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Latexmatratzen: Extrem punktelastisch, langlebig und super für Allergiker (Milben mögen Latex nicht). Sie sind allerdings schwerer und können wärmer sein als Federkern.
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Komfortschaummatratzen: Die günstigere Basis-Variante des Kaltschaums. Bietet meist eine geringere Dichte (Raumgewicht) und Haltbarkeit als echter Kaltschaum.
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Gelschaum/Viscoschaum: Oft als Auflage in Hybridmatratzen. Reagiert auf Körperwärme und Gewicht, schmiegt sich an („Memory-Effekt“). Top für extreme Druckentlastung, aber weniger geeignet für Menschen, die nachts viel zonenwechseln.
Welche ist die beste Matratze? Testsieger, Stiftung Warentest & Co.

Klar, die absolute beste Matratze ist die, auf der du am besten schläfst. Aber offizielle Testsieger geben eine super Orientierung.
Stiftung Warentest: Die Autorität im Matratzen-Test
Wenn es um Kaufberatung geht, ist die Meinung der Stiftung Warentest Gold wert. Ihr Matratzen-Test wird regelmäßig aktualisiert und ist eine wichtige Messlatte. Die Tester prüfen:
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Liegeeigenschaften: Wie gut stützt die Matratze in verschiedenen Positionen und bei unterschiedlichem Gewicht?
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Haltbarkeit: Wie verhält sich die Matratze im Dauerwalztest (simuliert jahrelange Nutzung)?
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Bezug & Hygiene: Ist der Bezug waschbar?
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Gesundheit und Umwelt.
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Testsieger der letzten Jahre sind oft die Wendematratzen wie die Bodyguard Anti-Kartell-Matratze oder verschiedene Modelle von Emma und Ravensberger. Achte auf die aktuellsten Ausgaben!
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Die beste Matratze im TFK-Bereich ist oft ein Modell wie die Breckle Weida Flex Air.
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Bei den Kaltschaum-Modellen punktet oft die Ravensberger Komfort-SAN.
Badenia Trendline BT1000 7-Zonen 1.000er: Ein Tonnentaschen-Traum
Ein Beispiel für eine Highend-Matratze im Testumfeld ist die Badenia Trendline BT1000 7-Zonen 1.000er Tonnentaschenfederkernmatratze.
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Warum sie rockt: Der Name verrät es – 1000 Federn in der Matratze (bei 100×200 cm) sorgen für eine extrem hohe Punktelastizität und beste Liegeeigenschaften. Die 7-Zonen bieten optimale Entlastung und Stützung für jeden Bereich deines Körpers. Die Kombination aus Taschenfederkern und hochwertiger Schaumstoff-Abdeckung (oft Kaltschaum oder Gelschaum) macht sie zu einer Top-Empfehlung für alle, die eine stabile, kühle und anpassungsfähige Unterlage suchen.
Der Game-Changer: 100 Nächte Probeschlafen und Bezug-Features
Du kannst alle Testsieger studieren, aber am Ende zählt nur das Gefühl. Deshalb ist das Probeschlafen das wichtigste Kriterium.
Probeschlafen: Dein persönlicher Matratzen-Test
Viele Marken bieten heute eine 100 Nächte Probeschlafen Garantie an. Das ist dein persönlicher Matratzen-Test! Erst nach einigen Wochen gewöhnt sich dein Körper an die neue Unterlage.
Wenn es nach 30, 50 oder 100 Nächten immer noch nicht passt, schickst du die Matratze kostenlos zurück. Nutze dieses Angebot unbedingt, denn nur so findest du wirklich die beste Matratze für deine individuelle Bedürfnisse.
Hygiene-Faktor: Der waschbare Bezug und das Gewebe
Gerade für Allergiker ist das A und O: Ein waschbarer Bezug. Achte darauf, dass der Bezug abnehmbar und bei mindestens 60 °C waschbar ist, um Hausstaubmilben und Keime effektiv abzutöten.
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Bezug-Materialien wie Lyocell (Tencel) oder Gewebe mit einem hohen Baumwoll-Anteil sorgen für ein trockenes, angenehmes Schlafklima, da sie Feuchtigkeit sehr gut ableiten.
Haltbarkeit und Dichte
Achte bei Schaummatratzen auf das Raumgewicht (RG). Dieses gibt an, wie viel Material pro Kubikmeter verwendet wurde. Je höher das RG, desto dichter, formstabiler und langlebiger ist der Schaum.
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Gute Dichte: RG 40–50+ für eine lange Lebensdauer.
Dein Quick-Check: Finde deine richtige Matratze
Du willst schnell wissen, was die richtige Matratze für dich ist? Beantworte diese Fragen:
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Frierst du oder schwitzt du schnell?
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Frieren: Kaltschaum oder Latex (speichert Wärme).
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Schwitzen: Taschenfederkern (sehr gute Belüftung) oder Gelschaum.
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Wie ist deine Haupt-Schlafposition?
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Seitenschläfer: Weicherer Schulterbereich, festeres Becken (Liegezonen, hohe Punktelastizität).
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Rücken-/Bauchschläfer: Festere Matratze (Härtegrad H3–H4).
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Wie viel wiegst du?
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Wähle den passenden Härtegrad (H2 weich, H3 mittelfest bis fest).
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Leidest du unter Rückenschmerzen?
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Such eine orthopädische 7-Zonen Kaltschaummatratze mit hoher Punktelastizität für optimale Druckentlastung.
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Fazit: Welche ist die beste Matratze, die es gibt?
Die Antwort bleibt persönlich, aber mit den Infos aus unserem Matratzen-Test bist du bestens gewappnet. Die beste Matratze für dich ist die, die:
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Deinen Körper in der jeweiligen Schlafposition optimal stützt (Check Liegeeigenschaften & Schlaftypen).
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Den richtigen Härtegrad für dein Gewicht bietet (H2, H3, H4).
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Zu deinem Schlafklima passt (Federkern für Kühlung, Kaltschaum für Wärme).
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Die du 100 Nächte lang getestet und für perfekt befunden hast.
Wir haben alle Fakten auf den Tisch gepackt, von federkern über schaum bis zum Latex-Spezialisten. Jetzt liegt der Ball in deinem zone-Bereich. Starte dein Probeschlafen und hol dir den erholsamen Schlaf, den du verdient hast!


